Datum

28.06.2016 - 10:00 Uhr

bis
28.06.2016 - 16:00 Uhr

Ort

Julius Kühn-Institut
Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen

Rudolf-Schick-Platz 3a
18190 Sanitz OT Groß Lüsewitz

Bei der Vielfalt der angebotenen Feldtage fällt es schwer, sich für einen bestimmten zu entscheiden. Im Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte fand bereits am 21.06.2016 in Groß Lüsewitz ein Feldtag statt und war ein großer Erfolg.

Die GFL veranstaltete eine Woche später, am 28.06.2016, den traditionell stattfindenden Feldtag der GFL.

Blühende Lupinen waren kaum noch zu sehen, außer die Andenlupine im Biomasse-Versuch, die noch wunderbar blühte.

Die Forscher des JKI stellten auf dem Versuchsfeld in Groß Lüsewitz ihre neuesten Erkenntnisse vor. So berichtete Frau Jansen über Trockenstress bei Lupine, Frau Fischer über ein FNR-Projekt zur Andenlupine und zum Lupinen-Projekt, Kurztitel LupiBreed, in dem Ertragsversuche auf 3 Standorten, Versuche zur Anthraknoseresistenz und Platzfestigkeit durchgeführt werden. Frau Dr. Balko informierte über den Anbau von Soja im Norden und konnte zeigen, dass auch hier frühe Sorten zur Abreife kommen. Frau Dr. Seddig berichtete über den seit 2002 durchgeführten Langzeitversuch, in dem in 6-feldriger Fruchtfolge ökologisch und konventionell auf dem gleichen Standort angebaut wird. In dieser Fruchlfolge kommen selbstverständlich auch Leguminosen, wie Ackerbohnen, Lupinen und Erbsen vor.

Nach einer Stärkung im JKI, bei der auch die Verkostung eines selbst gebackenen Lupinenbrotes nicht fehlte, fuhr ein Teil der Teilnehmer zum Praxisbetrieb Landwirtschafts-GmbH Petschow und besichtigte Lupinen-Felder in der Nähe der Hansestadt Rostock bei Hohen Schwarfs. Der Agrarbetrieb Petschow unter Leitung von Herrn F. Thiel gehört mit seinen Feldern zu den sogenannten Leuchtturmbetrieben im Demonstrationsnetzwerk „Lupine“.

Zugegen war vom LELF Herr Ebel und Herr Barthelmes aus Brandenburg sowie von der LFA Gülzow, Herr Schmiedt. Alle hatten selbstverständlich viele Fragen an Herrn Thiel, dessen Versuchsflächen sehr gut aussahen und wir auf den Ertrag gespannt sein dürfen.